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Dr. Stephanie Kossow
Indikationen- wann hilft Sexualtherapie?

Indikationen- wann hilft Sexualtherapie?

Die Sexualmedizin beschäftigt sich mit der Vorbeugung, der Erkennung und der Behandlungen von Störungen der menschlichen Sexualität. Sexualtherapie kann zum Beispiel bei folgenden Problemen helfen:

Klassische Störungen sind beispielsweise die sexuellen Funktionsstörungen:

  • Erektionsstörungen
  • Störungen der Lust (Appetenzstörungen, Libidoverlust)
  • Lubrikationsstörungen (Feuchtwerden der Scheide erschwert)
  • Orgasmusstörungen (zu früher Erregungshöhepunkt, ausbleibender Erregungshöhepunkt)
  • Schmerzen beim Verkehr oder Vaginismus (genitopelvine Schmerz-Penetrationsstörung)

Ein anderer Bereich betrifft die Geschlechtsidentität, also Geschlechtsdysphorie, Transsexualität, Gefühl „im falschen Körper geboren zu sein“.

Weiter gibt es den großen Bereich der Paraphilien, also sexuelle Phantasien, die von der Norm abweichen. Sie können einen mehr oder weniger großen Leidensdruck erzeugen. Beispiele sind:

  • Sadismus / Masochismus
  • Fetische
  • pädophile/hebephile Präferenzstörung

Es gibt eine unüberschaubare Vielfalt sexueller Phantasien, die Leidensdruck hervorrufen können. Etwa zwei Drittel (der in der Berliner Männerstudie untersuchten) Menschen haben erregende Phantasien, die aus dem Bereich der Paraphilien stammen. Es ist also fast eher die Regel, als die Ausnahme. Für Menschen mit pädophiler Präferenz gibt es hier anonym und kostenlos Hilfe.

Ein Erfahrungsschwerpunkt meiner Arbeit liegt auf sexuellen Störungen aufgrund körperlicher Erkrankungen oder aufgrund der Behandlung von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Hier helfen mir vor allem meine Erfahrungen als Hausärztin. Lesen Sie mehr über mich.