Wann hilft Sexualmedizin? – Indikationen

Die Sexualmedizin beschäftigt sich mit der Vorbeugung, der Erkennung und der Behandlungen von Störungen der menschlichen Sexualität. Sexualtherapie kann zum Beispiel bei folgenden Problemen helfen.

Klassische Störungen sind beispielsweise die sexuellen Funktionsstörungen:

  • Erektionsstörungen
  • Störungen der Lust (Appetenzstörungen, Libidoverlust)
  • Lubrikationsstörungen (Feuchtwerden der Scheide erschwert)
  • Orgasmusstörungen (zu früher Erregungshöhepunkt, ausbleibender Erregungshöhepunkt)
  • Schmerzen beim Verkehr oder Vaginismus (genitopelvine Schmerz-Penetrationsstörung)

Ein anderer Bereich betrifft die Geschlechtsidentität, also Geschlechtsdysphorie, Transsexualität, Gefühl „im falschen Körper geboren zu sein“.

Weiter gibt es einen großen Bereich der Paraphilien, also sexuelle Phantasien, die von der Norm abweichen. Sie können einen mehr oder weniger großen Leidensdruck erzeugen.

  • Sadismus / Masochismus
  • Fetische
  • pädophile/hebephile Präferenzstörung
  • etc.

Ein Erfahrungsschwerpunkt meiner Arbeit liegt auf sexuellen Störungen aufgrund körperlicher Erkrankungen oder der Behandlung von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Insbesondere habe ich Erfahrung bei der Behandlung von Patient*Innen mit chronisch- entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa).

Wenn Sie sich für eine Sexualtherapie interessieren, finden Sie hier Informationen zu den Kosten und zum Ablauf.

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